Bienen & Agro-Gentechnik
Bienen & Agro-Gentechnik

Bienen und Honig vor genmanipuliertem Maispollen schützen!

Anlässlich der 2007 erhobenen Klagen von Imkern gegen den Anbau des gentechnisch veränderten Maises MON 810 ist hier die Internetplattform des Bündnisses zum Schutz der Bienen entstanden. Das Bündnis wurde von Mellifera e.V. initiiert.

Das Bündnis zum Schutz der Bienen feierte 2011 seinen Sieg über den Goliath der Genindustrie. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hatte unsere Auffassung bestätigt. Selbst geringste Spuren genmanipulierter Organismen ohne Lebensmittel-Sicherheitsprüfung im Honig führen dazu, dass er dem europäischen Gentechnikrecht unterliegt und nicht in den Verkehr gebracht werden darf. Damit hätten Imker Anspruch auf Entschädigung, wenn ihr Honig Spuren von Gentechnik enthält. Das, was für den Honig gilt, wäre auf andere Lebensmittel in der ganzen EU übertragbar gewesen. So ist es kein Wunder, dass die die Gentechnik Industrie nnicht locker läßt. Aber das Bündnis kämpft weiter gemeinsam mit Imker Karl-Heinz Bablok für die Biene, Mensch und Natur.

Hintergrund

Der Mais verunreinigt den Honig der Imker mit gentechnisch verändertem Blütenpollen, der nicht als Lebensmittel zugelassen ist. Infolgedessen wird der kontaminierte Honig unverkäuflich. Sie erhalten hier Informationen über den Fortgang der Klagen, den politischen und rechtlichen Hintergrund sowie über Aktionen des Bündnisses zum Schutz der Bienen vor Agro-Gentechnik. Sie finden hier eine Chronik des Rechtsstreites . Die Imker erwarten von der Politik, dass der Grundgedanke einer Koexistenz auch für die Imkerei umgesetzt wird und die Rechte der Imker nicht mit unsachgemäßen Entscheidungen untergraben werden. Es geht dabei aber nicht nur um den Schutz von Imkern und Honigkunden:

Viele andere blütenbestäubende Insekten decken einen großen Teil ihres Eiweißbedarfs aus Maispollen. Wildbienen mit beschränktem Flugradius können in die Lage kommen, sich überwiegend mit GVO-Eiweiß ernähren zu müssen. Es gibt keine unabhängige Sicherheitsforschung, welche die Folgen des GVO-Anbaus für diese sogenannten Nichtzielorganismen geprüft hat. Eine Fülle ungeklärter Fragen lässt es unverantwortlich erscheinen, MON 810 und andere GVO anzubauen.

Finanzielle Unterstützung notwendig

Es sind noch erhebliche Kosten aus den bisherigen Gerichtsverfahren des Bündnisses unbeglichen. Bitte unterstützen Sie die Klagen unserer Imker. Sie treten für unser aller Interessen ein! Ja, ich helfe mit!

Informationsblatt

Ein Informationsblatt zum Auslegen auf Veranstaltungen können Sie hier herunterladen

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Veranstaltungstipp

"Wir haben es satt!"-Kongress
Do 2. Oktober 2014 - So 5. Oktober 2014, Berlin

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